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Die
Satelliten-Telefontechnik ist die einzige Technik, die zur
Flugwegverfolgung geeignet ist. Bisher gab es keine brauchbare
Hardware zum Einsatz im Ultraleichtflugzeug, Sportflugzeug,
Segelflugzeug, Hängegleiter, Gleitschirm oder Ballon. Mit SPOT ist
das Vergangenheit. Hier haben wir den Ansatz für eine
zukünftige, perfekte Lösung. Versuche in der
Vergangenheit mit online Flugwegdarstellung scheiterten an der
Übertragung der Daten vom Flugzeug an die Bodenstation. Während
der Segelflugmeisterschaft 1999 in Bayreuth wurde die Online
Darstellung von Segelflugwettbewerben eindrucksvoll durch den
Aeroclub Bayreuth und das StrePla Team demonstriert.
Diese neue Art der Darstellung faszinierte. Leider war das dort
verwendete System (ModaCom) nur in dem Großraum Bayreuth verfügbar
und wurde durch die Telekom 2001 zu Gunsten GSM abgeschaltet. GSM
scheidet zur Flugwegverfolgung aus, da ein Kontakt zum GSM Netzwerk
oberhalb ca. 1.000 m kaum noch möglich ist. Die Antennen sind
horizontal ausgerichtet und aus der großen Höhe wird in zu viele
Zellen gleichzeitig gesendet. In Zukunft könnte
ADS-B eine Technik für die Flugwegdarstellung sein. Allerdings ist
schon heute abzusehen, dass es auch hier Probleme geben wird. ADS-B
funktioniert, wie Radar oder Funk, nur auf der quasi Sichtlinie.
Für die Flugwegverfolgung sind aber Situationen, wie das Kämpfen
gegen das Absaufen eines Segelflugzeuges, in 200 km Entfernung hoch
interessant.
Mittlerweile gibt es auch Sattelitentelefon-gestützte Sender, die zur Verfolgung von Flugzeugen Verwendung finden. Allerdings sind diese Geräte in anderen Preisklassen und erzeugen hohe Verbindungskosten. |