Wie es funktioniert
Drücken und halten Sie den Tracking Button bis die LED anfängt grün zu blinken. SPOT ermittelt aus den GPS Signalen Ihre
exakte Position und sendet diese alle 10 Minuten, 24 Stunden lang
oder bis Sie beenden, an das Satelliten Netzwerk. Immer wenn SPOT
sendet, leuchtet die grüne "nachricht gesendet" LED für 15 Sekunden andauernd. Mit jeder Positionsnachricht werden gleichzeitig die letzten beiden Positionsdaten übermittelt. Dadurch wird, sollte die letzte Übermittlung fehlgeschlagen sein, der Track komplettiert.
Jeder,
mit von Ihnen vergebener Zugangsberechtigung, kann Ihren Weg in
Echtzeit auf Google Maps verfolgen. Der Track wird gespeichert und
kann von Ihnen später angesehen werden. Es werden keine Emails oder
SMS versendet. Da jede Positionsmeldung nur einmal versendet wird,
kann es bei schlechtem GPS oder Satellitenempfang vorkommen, dass
diese Meldung verloren geht.
Die
Satelliten-Telefontechnik ist die einzige Technik, die zur
Flugwegverfolgung geeignet ist. Bisher gab es keine brauchbare
Hardware zum Einsatz im Ultraleichtflugzeug, Sportflugzeug,
Segelflugzeug, Hängegleiter, Gleitschirm oder Ballon. Hier haben wir den Ansatz für eine
zukünftige, perfekte Lösung. Versuche in der
Vergangenheit mit online Flugwegdarstellung scheiterten an der
Übertragung der Daten vom Flugzeug an die Bodenstation. Während
der Segelflugmeisterschaft 1999 in Bayreuth wurde die Online
Darstellung von Segelflugwettbewerben eindrucksvoll durch den
Aeroclub Bayreuth und das StrePla Team demonstriert.
Diese neue Art der Darstellung faszinierte. Leider war das dort
verwendete System (ModaCom) nur in dem Großraum Bayreuth verfügbar
und wurde durch die Telekom 2001 zu Gunsten GSM abgeschaltet. GSM
scheidet zur Flugwegverfolgung aus, da ein Kontakt zum GSM Netzwerk
oberhalb ca. 1.000 m kaum noch möglich ist. Die Antennen sind
horizontal ausgerichtet und aus der großen Höhe wird in zu viele
Zellen gleichzeitig gesendet. In Zukunft könnte
ADS-B eine Technik für die Flugwegdarstellung sein. Allerdings ist
schon heute abzusehen, dass es auch hier Probleme geben wird. ADS-B
funktioniert, wie Radar oder Funk, nur auf der quasi Sichtlinie.
Für die Flugwegverfolgung sind aber Situationen, wie das Kämpfen
gegen das Absaufen eines Segelflugzeuges, in 200 km Entfernung hoch
interessant. Das StrePla Team
arbeitet an der Übernahme der Realtime Trackingdaten in das
Streckenflug Planungs- und Auswerteprogramm desktop*StrePla.
Oben sehen Sie beispielhaft die Auflistung der
übertragenen Wegpunkte. Diese können Sie exportieren oder direkt
in Google Maps ansehen (Bild ganz oben). |